Laufen nach Plan

Trainingspläne sind, sinnvoll eingesetzt, für jeden Läufer ein sicheres Mittel das gewünschte Ziel zu erreichen. Hier ist es völlig egal ob eine neue Bestzeit oder eine gewisse Distanz als Ziel ausgegeben wird.

Ich laufe nun seit 3 Jahren und bin schon oft über irgendwelche Trainingspläne gestolpert und habe auch schon einige angefangen, aber leider nach kurzer Zeit wieder abgebrochen. Mir fehlte einfach der Ehrgeiz auch mal die unschönen und “langweiligen” Läufe zu absolvieren. Ich wollte einfach nur laufen, laufen, laufen und keine Runden auf der, bei so vielen gehassten, Tartanbahn drehen.

Doch nun steht in 7 Wochen der Schiederseelauf in Schieder-Schwalenberg an und meine Form ist unter aller Sau nicht gerade beneidenswert. Sodass ich, um wenigstens eine etwas annehmbare Zeit auf der Uhr stehen zu haben, zum Trainingsplan von Herbert Steffny griff und mir den Plan für die 10 Kilometer in 44 Minuten raussuchte.

Dieser Plan beginnt nächste Woche mit, ja, mit einem 3 x 1.000 Metern Intervalltraining. Allerdings habe ich nun schon einige Erfahrungen auf der Bahn und denke, dass es bei weitem nicht so schlimm sein wird wie mein letzter 3000er. Den ich nach gut 2.000 Metern mit Atemproblemen abbrechen musste.

Ich bin gespannt ob es so funktioniert wie ich es mir vorstelle und wie es mir hierbei ergeht. Sollte das Training erfolgreich verlaufen, werde ich mich wohl endlich mal an die Laufformel von Jack Daniels ranwagen und meinen eigenen Plan in Angriff nehmen.

 

 

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